Bildungsphilosophie

Kinderfüße, die über farbige Klötze gehen (Foto: Kindergartendirektion „Ladinia“)
Kinderfüße, die über farbige Klötze gehen (Foto: Kindergartendirektion „Ladinia“)

Die Bildungsphilosophie der Rahmenrichtlinien

Das Bild vom Kind

Der Mensch kommt als »kompetenter Säugling« zur Welt, er ist von Geburt an mit Kompetenzen ausgestattet sowie auf Selbsttätigkeit und Selbstbestimmung hin angelegt.

Spielen und Lernen

Spielprozesse sind immer auch Lernprozesse.

Ganzheitlichkeit

Das Kind, seine Entwicklung, die gesamte Persönlichkeit, nicht einzelne Aspekte, stehen im Mittelpunkt früher Bildung.

Entwicklungsangemessenheit

Es erfordert einen differenzierten Blick auf die individuellen Möglichkeiten eines jeden Mädchens und Jungen.

Der Umgang mit Vielfalt

Unterschiede bezüglich Geschlecht, Alter, Herkunft, Kultur, Religion, Begabungen und die körperliche Individualität ergeben den Reichtum einer gesellschaftlich vielstimmigen Welt.

Das Prinzip der Differenzierung und Individualisierung von Bildungsprozessen

Dieses Prinzip ermöglicht es, gezielt auf die individuellen Unterschiede der Kinder einzugehen, sich ihnen im Dialog zu öffnen und jedes Kind in besonderer Weise zu begleiten.

Co-Konstruktion

Das Prinzip der Co-Konstruktion berücksichtigt, dass Mädchen und Jungen von Geburt an sozial eingebunden sind, Kompetenzen mitbringen und aktive Mitgestalter ihrer Bildungsprozesse sind.

Partizipation

Beteiligung richtet sich auf Mitwirkung, Mitgestaltung, Mitbestimmung und Aushandlung aus.

Die Unterstützung kindlicher Entwicklung und Stärkung kindlicher Kompetenzen