Gesellschaftliche Bildung

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Fächerübergreifender Lernbereich Gesellschaftliche Bildung

Im Schuljahr 2020/2021 wurde das fächerübergreifende Lernbereich Gesellschaftliche Bildung auf nationaler Ebene in allen Schulstufen eingeführt. Ziel dieses Unterrichts ist es, junge Menschen darauf vorzubereiten, aktive und verantwortungsbewusste Bürger zu werden, die aktive Teilnahme am bürgerlichen, sozialen und kulturellen Leben unserer Gemeinschaft zu fördern und dabei die Regeln des Zusammenlebens, die Rechte und Pflichten zu respektieren.

Dieser fächerübergreifende Unterricht muss bewertet werden und ist ein wichtiger Bestandteil der staatlichen Abschlussprüfung, welche die Oberschule abschließt. Grund- und Mittelschulen haben die Wahl, ob sie die Bewertung der Gesellschaftlichen Bildung in die Lehrplanfächer einbeziehen oder eine separate Bewertung vornehmen wollen. Die gleiche Wahlmöglichkeit besteht für das Biennium in den Oberschulen. Im Triennium der Oberschule ist jedoch eine eigene Bewertung der Gesellschaftlichen Bildung obligatorisch.

Die Gesellschaftliche Bildung ist in acht Bereiche gegliedert:

  • Persönlichkeit und Soziales
  • Kulturbewusstsein
  • Recht und Politik
  • Wirtschaft und Finanzen
  • Gesundheit
  • Nachhaltigkeit
  • Mobilität
  • Digitalisierung

Die Themen in diesen Bereichen können auf unterschiedliche Weise behandelt werden, z. B. durch Projekte, Exkursionen, Besichtigungen, Expertenunterricht usw.

Es ist wichtig zu bedenken, dass der Unterricht der Gesellschaftlichen Bildung in erster Linie auf die Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen ausgerichtet ist.

Auf der Grundlage der Rahmenrichtlinien für den fächerübergreifenden Lernbereich Gesellschaftliche Bildung erarbeitet das Lehrerkollegium das diesbezügliche Schulcurriculum für die jeweilige Schule. Im Schulcurriculum wird für jede Klassenstufe festgelegt,

  • welche kompetenzorientierten Bildungsziele in der jeweiligen Klassenstufe angestrebt werden,  
  • an welchen Themen / Inhalten gearbeitet wird,
  • in welchen Unterrichtstätigkeiten bzw. Unterrichtsfächern die vorgeschriebenen Jahresstunden vorgesehen sind.

Für jede Klasse wird von der Schulführungskraft eine Lehrperson des Klassenrates damit beauftragt, den fächerübergreifenden Lernbereich Gesellschaftliche Bildung zu koordinieren. Es wird empfohlen, auf Schulebene eine Lehrperson als Koordinator*in (laut Landeskollektivvertrag) für den fächerübergreifenden Lernbereich Gesellschaftliche Bildung zu ernennen. 

Die Grundlage für die Einführung des fächerübergreifenden Lernbereiches Gesellschaftliche Bildung war das Staatsgesetz Nr. 92 vom 20. August 2019 „Introduzione dell’insegnamento scolastico dell’educazione civica“, das auch in Südtirol umgesetzt werden musste.  

Die Rahmenrichtlinien für die Schulen in Südtirol sind mit Beschlüssen der Landesregierung definiert (Nr. 81 vom 19.01.2009 für die Unterstufe, Nr. 2040 vom 13.12.2010 für die Oberschulen). Um einerseits das oben genannte Staatsgesetz zur „Educazione civica“ an die lokalen Bedürfnisse und Erfordernisse anzupassen und andererseits den fächerübergreifenden Lernbereich Gesellschaftliche Bildung in die Rahmenrichtlinien aufzunehmen, wurden die genannten Beschlüsse der Landesregierung, durch den Beschluss der Landesregierung Nr. 244 vom 07. 04. 2020  abgeändert.

Che cos’è “La Shoah come punto di partenza”?

La Shoah come punto di partenza è un programa internazionale sviluppato dal Memorial della Shoah di Parigi dal 2015. Si tratta di corsi di formazione regionali e transnazionali per insegnanti, volti a sviluppare la cooperazione su base regionale. Ogni anno, circa 500 insegnanti hanno l'opportunità di approfondire le loro conoscenze sull'educazione alla Shoah e le loro competenze pedagogiche per affrontare l'aumento dell'antisemitismo e della discriminazione.

Questo programma è il risultato di un'osservazione che vale per tutti i paesi europei: molte delle divisioni che oggi affliggono l'Europa sono direttamente collegate alla Seconda guerra mondiale e, in particolare, alla Shoah. Prendendo la Shoah come punto di partenza dei nostri corsi di formazione, siamo in grado di affrontare questioni contemporanee delicate (storie negative condivise, memorie divergenti e/o contrastanti) e di fornire prove scientifiche per contrastare le narrazioni politiche.

Con il sostegno di una rete europea composta da circa 30 partner (ministeri, istituzioni culturali, associazioni di insegnanti, ecc.), il progetto “ La Shoah come punto di partenza” svilupperà più di una dozzina di corsi di formazione nel corso del 2025.

La formazione a Bolzano (6-8 ottobre)

Dal 6 all'8 ottobre si è tenuta al Palazzo Widmann di Bolzano la prima edizione del corso di formazione “ La Shoah come punto di partenza ” per Trentino – Alto Adige. Co-organizzato dalle intendenze scolastiche italiane, tedesche e ladine della Provincia Autonoma di Bolzano, dal Servizio Istruzione della Provincia Autonoma di Trento e dal Mémorial de la Shoah (Francia), questo corso di formazione ha riunito 34 educatori della regione..

Questo corso di formazione era rivolto agli insegnanti con conoscenze di base sull'educazione alla Shoah. I relatori si sono concentrati sull'insegnamento agli studenti degli elementi chiave per comprendere meglio la Shoah e il suo sviluppo in Alto Adige. Un'intera sessione è stata dedicata a Saint-Germain-en-Laye e alle sue conseguenze in Trentino-Alto Adige.

Il secondo giorno della formazione, l'intero gruppo ha partecipato a una visita al campo di Bolzano per comprendere meglio il contesto locale e gli sviluppi della Seconda guerra mondiale.

Lo sviluppo di questo corso di formazione è stato reso possibile grazie al sostegno finanziario della Claim's Conference.

Europa ganz nah

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Erasmus +

Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. 

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eTwinning – Die Gemeinschaft für Schulen in Europa

Das eTwinning-Programm ist eine Initiative der Europäischen Kommission, das Schulen aus Europa über das Internet miteinander vernetzt. 

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Europaregion Euregio

Ziel der Europaregion Euregio ist es die drei Landesteile Südtirol, Tirol und Trentino zu verbinden. Verschiede Projekte, auch auf Schulebene, tragen dazu bei.

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Kontakt

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Lerchegger Magdalena

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Gesellschaftliche Bildung, EU Projekte, Landesbeiräte der Eltern und der Schüler/innen

Pikoleinstraße 22
39030 St. Martin in Thurn (BZ)

Außenstelle Gadertal

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